Wir brauchen neue Zukunftskonzepte

Veröffentlicht am 19.12.2018 in Allgemein

Die Jusos in Nordwürttemberg beschäftigen sich mit kommunalpolitischen Themen. Auf der Agenda standen einer Konferenz in Aalen unter anderem Konzepte für bezahlbaren Wohnraum, für Stadtentwicklung in Verbindung mit der Digitalisierung, Kindergartenversorgung, sowie zur kommunalen Gesundheitspolitik.

Die Jusos Ostalb als Gastgeber freuten sich über Besuch von Mitgliedern aus den Kreisverbänden Heidenheim, Schwäbisch Hall/Hohenlohe sowie Heilbronn. Der Aalener SPD- Oberbürgermeister Thilo Rentschler bot den jungen Sozialdemokraten dabei eine Führung über das Gelände des im Bau befindlichen neuen Quartiers Stadtoval. Im Dialog wurde den Gästen die enorme Bedeutung dieses Projektes für die Stadtentwicklung Aalens klar. Außerdem konnten Punkte erörtert werden, „die andere Kommunen am Beispiel der Stadt Aalen lernen können“, wie die Jusos im Nachgang mitteilen.

Für Timo Lorenz, Kreisvorsitzender der Jusos Ostalb, steht dabei fest, dass Aalen eine Vorbildfunktion in Baden - Württemberg einnimmt: „Bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum hat die Stadt Aalen durch das ‘Aalener Modell’ eine Vorreiterrolle im Kreis, in der Region und auch im Land inne. Dabei darf sich die Stadt Aalen allerdings nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen, die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum muss auch weiterhin im Fokus stehen“, sagte Lorenz.

Die jungen Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sehen vor allem in den anderen Städten im Ostalbkreis, wie Schwäbisch Gmünd und Ellwangen enormen Handlungsbedarf bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum.

Zudem erörterten die Jusos zusammen mit Lorenz verschiedene Konzepte für den kommenden Kommunal- und Europawahlkampf. Unter anderem fordern die Jusos Ostalb im Angesicht der hohen Zahl der pendelnden jungen Menschen im Kreis einen stärkeren Fokus auf die Mobilität junger Menschen zu legen. Janis Burk, Kreisvorstandsmitglied der Jusos Ostalb: „Neben einer besseren und vor allem gut abgestimmten Taktung der Bus- und Bahnlinien und einer höheren Zuverlässigkeit, wäre die Einführung eines S- Bahnnetzes Ostalb denkbar.“ Gerade junge Menschen, die sich kein Auto leisten können, würden von einem ausgebauten öffentlichen Nahverkehr „enorm profitieren“, so Burk. Yanic Dollhopf, ebenfalls Mitglied des Kreisvorstandes: „Aus sozialer und aus ökologischer Sicht brauchen wir dringend einen funktionierenden Plan, wie wir die Mobilität der Zukunft bei uns auf der Ostalb gestalten.“

 

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